Kein Portmonee kommt mehr ohne die kleinen bunten Plastikkärtchen aus. Etwa zwanzig Millionen Deutsche besitzen eine oder mehrere Kreditkarten. War das Zahlen mit Karte früher den Besserverdienenden vorbehalten und das kleine Stück Plastik ein Statussymbol, so kann heute fast jeder bei seiner Hausbank eine Kreditkarte beantragen. Und während man noch vor zehn Jahren nur in exklusiven Geschäften mit Karte zahlen konnte, so lassen sie sich heute bereits in den meisten Supermärkten, Kaufhäusern und Restaurants bequem dem Kassierer zur Abbuchung reichen, ja sogar in ÖPNV-Bussen und in der Bahn werden sie akzeptiert.Dabei gibt es inzwischen eine unübersichtliche Zahl von Karten, Ausstellern und Tarifen. Sie werden von Banken und Kreditkartenunternehmen angeboten, ebenso wie von Vereinen, Verbänden und Handelsunternehmen. Die Karten kommen nicht zuletzt in den farbigsten Designs daher, heißen "VIP" und "Gold" und "Blue" und tragen jede Menge Logos auf Vorder- und Rückseite. Doch worin unterscheiden sich die einzelnen Karten? Welche Karte ist für wen die beste? Debit-, Kredit- oder Chargecard? cardscout führt Sie durch den Plastik-Dschungel.