: Wie man Kreditkartennummer und Sicherheitscode findet

Die Kreditkartennummer & Sicherheitscode sind mit die wichtigsten Ziffern auf einer Kreditkarte. Wie man diese findet und was sie bedeuten, erfahren Sie hier.

26.04.13
Kreditkarte Sicherheitscode

12 bis 16 Ziffern stehen vorne auf der Kreditkarte, abgesehen vom Gültigkeitszeitraum (dass sich 02/16 oder so ähnlich auf die Geltungsdauer der Kreditkarte bezieht) und dem Namen. Die ersten sechs Ziffern dieses Zahlencodes (der sogenannte BIN-Code) enthalten mehrere Angaben: welche Bank die Kreditkarte ausgegeben hat, Kartentyp („klassische“ Kreditkarte, Gold, Platin und so weiter) und ob es sich um eine Partner- oder Business-Karte handelt. Daran schließt sich die Nummer des Kreditkartenkontos bei der ausgebenden Bank an und am Schluss steht noch eine Prüfziffer, die sich nach einem ausgeklügelten Verfahren aus allen anderen Ziffern errechnet.

Die Kreditkartennummer wird bei jedem Zahlungsvorgang abgefragt, gespeichert und dient als Grundlage für die Abrechnung. Auf normalen Kreditkarten ist die Kartennummer auf der Vorderseite erhaben geprägt, bei den meisten Prepaid-Karten hingegen flach.

Sicherheitsnummer der Kreditkarte
Die Persönliche Identifikationsnummer (PIN) ist auf der Kreditkarte natürlich nicht zu finden, dafür aber noch eine drei- bzw. vierstellige Kreditkarten-Sicherheitsnummer, die nicht eingeprägt, sondern aufgedruckt ist. Bei Visa- und MasterCard-Kreditkarten steht sie in unmittelbarer Nähe zum Unterschriftsfeld, oft als letzter Nummernblock einer längeren Zahlenkombination oder abgesetzt auf einem weißen Hintergrund (ebenfalls nur gedruckt, nicht geprägt). Bei Kreditkarten von American Express befindet sich die vierstellige Nummer ganz rechts auf der Vorderseite. Kreditkarten-Insider bezeichnen die Sicherheits-Nummer als Card Validation Code (CVC) oder Card Verification Code (CVV).

Diese Nummer ist weder im Magnetstreifen noch im Chip gespeichert, darf nach den Richtlinien der Kreditkarten-Unternehmen nicht maschinell ausgelesen werden und erscheint auch nicht auf dem Zahlungsbeleg des Händlers. Sie wird nur zur Sicherheit bei Kreditkarten-Zahlungen im Internet oder bei telefonischen Bestellungen abgefragt. Ähnlich wie die Prüfziffer der Kreditkartennummer ergibt sich die Sicherheitsnummer durch einen Algorithmus aus der Kreditkarten-Nummer.

Kreditkarte nicht von beiden Seiten kopieren
Wenn man aus irgendeinem Grund eine Kopie seiner Kreditkarte anfertigt, sollte man auf keinen Fall auch die Rückseite kopieren. Wer die Kreditkartennummer und die Sicherheitsnummer hat, kann sich im Internet frei bedienen, solange der Karten-Inhaber nicht Verdacht schöpft und seine Kreditkarte sperren lässt. Dass man nicht einen Zettel mit seiner Persönlichen Identifikationsnummer zur Kreditkarte steckt, versteht sich von selbst.

Die Karte selbst, also das Plastik-Scheibchen, ist im Grunde unwichtig und dient nur als Datenträger. Für Zahlungsvorgänge im Internet gibt es daher schon „virtuelle“ Karten: Dem Karteninhaber werden Kreditkartennummer, Verfallsdatum und Prüfziffer mitgeteilt, physisch existiert die Karte nicht.

Autor: Harald Kuck