Platin-Kreditkarte

Eine Platin-Kreditkarte ist und bleibt etwas sehr Besonderes, trotzdem die Karte aus dem üblichen Kunststoff wie alle anderen Kreditkarten auch hergestellt wird. Einzig die silbrige Färbung deutet auf das edle Stück hin. Wer solch eine Karte besitzt oder besitzen möchte, muss nicht nur hohe Jahresgebühren in Kauf nehmen, sondern auch ein hohes Einkommen nachweisen. Die Schufa-Bewertung sollte ebenfalls überdurchschnittlich gut sein. Dafür erhält man dann allerdings eine Menge Aufmerksamkeit vom Kreditkarten-Anbieter. Das zeigt sich in der Regel in einem speziellen Service und auch in zahlreichen Versicherungsleistungen, die mit der Karte einhergehen. Die Platin-Kreditkarte wird von einigen Banken auch Platinum-Kreditkarte genannt.

Unsere Empfehlungen für Sie:
Um in den Genuss einer Platin-Kreditkarte zu gelangen sollte man bereits Erfahrungen mit Kreditkarten gesammelt haben und am besten schon länger bei dem jeweiligen kartenausgebenden Institut Kunde sein. Das erhöht die Chancen der Akzeptanz. Oft werden nur Kunden akzeptiert, die einen gewissen Kartenumsatz in der Vergangenheit verzeichneten oder zumindest in Zukunft versprechen.

Über den Nutzen einer Platin-Kreditkarte lässt sich sicherlich streiten, insbesondere, wenn man die hohen Jahresgebühren gegenrechnet. Für die meisten Kunden dürfte vielmehr das mit einer Platin-Kreditkarte einhergehende Prestige wichtig sein. Auch die höheren Limits könnten ausschlaggebend für die Entscheidung sein. Immerhin: eine Platin-Kreditkarte ist die höchst dotierte frei beantragbare Kreditkarte. Bei einer Rangfolge von Kreditkarten würde diese Kategorie gleich nach den so genannten "schwarzen Kreditkarten" erscheinen. Schwarze Kreditkarten kann man nicht beantragen, sie werden Bestandskunden mit sehr hohen Kreditkartenumsätzen vom kartenausgebenden Institut aus angeboten. Platin-Kreditkarten hingegen können selbst Neukunden beantragen.