Rund eine Million Kunden betroffen

Amazon stellt Bonusprogramm auf den Prüfstand: Wie geht es weiter mit der Amazon-Kreditkarte?

Mit der Beendigung der Zusammenarbeit der Landesbank Berlin und Amazon in Sachen Kreditkarten stellt sich die Frage, wie es mit der Amazon-Kreditkarte weiter geht?

Amazon stellt Bonusprogramm auf den Prüfstand
Amazon stellt Bonusprogramm auf den Prüfstand © GettyImages/Oscar Wong

Erste Details zu der Thematik sind nun durch einen exklusiven Bericht von Finance Forward bekannt. Alle wichtigen Informationen lesen Sie hier.

Steht die Amazon-Kreditkarte vor dem Aus?

Amazon will sein Kreditkartenangebot in Deutschland offenbar grundlegend neugestalten und auch das daran gekoppelte Bonusprogramm soll auf dem Prüfstand stehen, so ein Insider gegenüber Finance Forward. Bis zu drei Prozent des Umsatzes erhalten die circa eine Million Kunden bislang als Cashback, dass sie für Einkäufe bei dem Online-Händler verwenden können. Wie die Neugestaltung aussehen könnte, ist derzeit noch unklar. Von einer Äußerung zu den Sachverhalten sieht der Einzelhandelsriese ab.

Klar ist nur, dass die LBB ihren gesamten Geschäftsbereich von Co-Branding-Kreditkarten stoppen wird, darunter auch die Partnerschaft mit dem ADAC. Hier ist allerdings schon bekannt, dass das Kreditkarten-Angebot des Automobilclubs weiterhin bestehen wird, jedoch mit einer anderen Partnerbank: Der Solarisbank.

Lesen Sie hier weitere Informationen zu dem neuen Co-Branding-Partner der ADAC-Kreditkarte.

Neue Amazon-Kreditkarte mit einer anderen Bank?

In den vergangenen Monaten soll es zu Verhandlungen zwischen Amazon und potenzieller Partnerbanken gekommen sein. Genannt werden unter anderem die DKB, Solaris, Hanseatic Bank und Barclays. Der genaue Stand der Gespräche ist momentan ungewiss. Klar ist allerdings, dass eine Marktmacht wie Amazon die Bedingungen bzw. Margen eines möglichen Deals diktieren dürfte. Denn schon 2019 hieß es im damaligen Geschäftsbericht der LBB: „Der Rückgang ist insbesondere auf neue vertragliche Vereinbarungen im Co-Branding mit Kreditkarten zurückzuführen. Durch den teilweisen Verzicht auf Jahreskartengebühren und eine höhere Umsatzbonifizierung für bestimmte Kundengruppen sowie das gleichzeitig stärkere Wachstum dieses Portfolios ist der Überschuss gesunken.“

Eine weitere denkbare Möglichkeit wäre, dass Amazon sich gänzlich von ihrer Kreditkarte verabschiedet. Zumal das Kreditkarten-Angebot bereits seit Monaten für Neukunden pausiert ist. So nimmt der Einzelhandelsriese in Großbritannien keine neuen Kunden mehr an und die rund 800.000 Kundenkonten werden in den kommenden Monaten geschlossen.  

Weitere Informationen zu den Amazon-Kreditkarten.

Laetitia Schäfer

Anzeige

awa7 Kreditkarte

awa7 Visa Card

  • dauerhaft gebührenfrei
  • Bäume pflanzen durch Ihre Ausgaben
  • weltweit kostenlos Bargeld abheben

100 Kreditkarten im Vergleich

Worauf legen Sie bei Kreditkarten Wert?

Top-Ratgeber-Themen

Aktuelle Ratgeber-Themen