Geldabheben an der Kasse

dm-Drogerie führt Cash-Back-Service mit Mastercard ein

Kostenfreies Geldabheben an der Kasse war schon länger möglich: Jetzt bietet der dm-Drogeriemarkt seinen Service mit Mastercard erstmals unabhängig vom Einkaufswert an.

DM-Drogerie © Mastercard
DM-Drogerie © Mastercard

Die dm-Drogeriemärkte bieten ab sofort einen neuen Service an: Bargeld abheben ist mit einer Matercard in den mehr als 2.000 dm-Märkten in Deutschland kostenfrei ab dem ersten Produkteinkauf möglich.

Mit Mastercard bis zu 200 Euro Bargeld vom Girokonto abheben

Bankautomaten werden immer seltener. Daher greifen immer mehr Verbraucher auf Auszahlungs-Dienste von Aldi, Rewe und Co zurück. Der Drogerie-Riese dm macht die Auszahlung nun auch für Kreditkarten möglich. Ab sofort können Verbraucher bei dm bis zu 200 Euro nicht nur per girocard, sondern auch per Debit- oder Kreditkarte von Mastercard abheben. Nach Eingabe der PIN am Kassenterminal durch den Karteninhaber wird eine automatische Prüfung und Bestätigung der Zahlung durch das kartenherausgebende Kreditinstitut veranlasst. Der gewünschte Geldbetrag wird nach der Bestätigung zusammen mit dem Einkaufswert abgebucht. Der Service ist kostenfrei und bereits möglich, wenn Kunden mindestens ein Produkt aus dem Sortiment bezahlen. „Unsere Kunden müssen also keine weiten Wege auf sich nehmen, um an Bargeld zu gelangen. Gerade für Kunden im ländlichen Raum, aber auch für die steigende Zahl von Direktbankkunden bietet dieser Service einen Mehrwert", so Martin Dallmeier, Geschäftsführer bei dm. 

Warum bieten Supermärkte und Discounter Cash-Back an?

Das Banken-Sterben hat schwere Folgen für Verbraucher. Weil eine erhöhte Zahl von Kreditinstituten, Volksbanken und Sparkassen sich aus Innenstädten und ländlichen Regionen zurückziehen, müssen Bankkunden lange Strecken in Kauf nehmen, um einen Geldautomaten oder gar Schalter zu finden. Schuld am Rückzug der Banken sind steigende Betriebskosten und die seit gut einem Jahrzehnt herrschende Zinsflaute. Banken tun sich immer schwerer, Geld zu verdienen und rufen deshalb radikale Sparmaßnahmen aus. Diese sehen auch vor, Personal und Filialen abzubauen. Gleichzeitig zahlen Supermärkte, Discounter und Drogerie-Märkte höhere Gebühren, um Münzen und Scheine von Geldtransportunternehmen abholen zu lassen. Mitarbeiter sortieren und zählen zudem die Einnahmen, was Zeit und Geld kostet. Weil Sicherheitsfirmen inzwischen größere Strecken zurücklegen, um das Bargeld zur Bank zu bringen, steigen die Transportkosten von Bargeld insgesamt. Handelsketten wie Edeka, Rewe, Penny, Toom, Netto-Marken-Discount, dm, Aldi oder Lidl setzen deshalb auch auf Cash-Back, um so Bargeldbestände bereits durch die Kunden digital umzuwandeln. Mittlerweile bieten laut Handeslverband HDE rund 22.000 Supermarktfilialen den Service des Geldabhebens an. Jeder dritte Kunde nutze demnach regelmäßig diese Möglichkeit. Häufig liegen die Mindesteinkaufswerte bei 10 bis 20 Euro und es können maximal 200 Euro abgehoben werden. Lidl und Aldi führten bereits einen niedrigeren Mindesteinkaufswert von fünf Euro ein.

Felicitas Schäfer

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