Relaunch von Pockid unter dem Namen Ruuky

Erweiterung der Zielgruppe: Pockid wird zu Ruuky

Unter dem Namen Pockid startete ein Hamburger Startup vor rund einem Jahr eine Neobank für Teenager. Nun wurde die Marke überarbeitet, heißt künftig Ruuky und richtet sich auch an junge Erwachsene.

Aus Pockid wird Ruuky
Aus Pockid wird Ruuky © Ruuky

Das Rebranding von Pockid unter dem Namen Ruuky soll künftig nicht nur Teenager ansprechen, sondern auch junge Erwachsene.

Aus Pockid wird Ruuky

Vor rund einem Jahr startete die Hamburger Neobank Pockid mit ihrem Angebot eines Bankkontos für die digitale Generation. Damit sollte vor allem die digitale Generation oder auch Gen Z genannt, d.h. junge Menschen, die zwischen 1997 und 2010 geboren sind, angesprochen werden. Die Gründer änderten ihren Kurs und nennen sich künftig Ruuky. Durch das Rebranding soll vor allem die Zielgruppe erweitert werden und künftig auch junge Erwachsene mit dem Angebot „Social Interactive Banking“ erreichen. So sollen die Kunden der Neobank vom jungen Teenageralter länger gehalten werden, bis sie in ein Alter kommen, in dem sie zahlungskräftiger werden. Des Weiteren bekamen die Website und die App einen neuen Anstrich. Diese erinnern jetzt an einen Feed wie in den sozialen Medien. Bezahl- und Sparfunktionen können gemeinsam genutzt werden.

Das Angebot von Ruuky

Angeboten wird ein kostenloses, digitales Bankkonto inklusive virtueller und physischer Debit Mastercard. Für die Plastikkarte wird eine einmalige Gebühr von 10 Euro fällig. Das Konto läuft auf Guthabenbasis und eine Überziehung ist nicht möglich. Die Kernzielgruppe sind Teenager und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 25. Eine Kontoeröffnung ist allerdings schon ab 7 Jahren durch die Eltern möglich. Die Eltern haben dabei jederzeit Zugriff auf das Konto. Ruuky, was sich aus dem englischen Wort „Rookie“ ableitet und für junge, aufstrebende Sporttalente steht, will dabei helfen, früh den Umgang mit Geld zu erlernen. Jugendliche benutzen schon im Alter von 16 Jahren im Durchschnitt vier bis fünf bezahlte Online-Services pro Monat. Dabei wird oft die Kreditkarte der Eltern hinterlegt, aber so wird kein Bezug zu Geld aufgebaut. Die Debit Mastercard von Ruuky lässt sich als Online-Zahlungsmittel hinterlegen, wodurch die Teenager lernen, damit umzugehen.

Schwierigkeiten im Bezug auf das Angebot

Ganz einfach ist das Angebot der Hamburger allerdings nicht. Die Kundenaquisekosten müssen geringgehalten werden, da das Produkt nur auf wenige Jahre eines Menschen ausgelegt ist. Dadurch ist die Zeitspanne gering, in der die Marketingkosten pro Kunde wieder eingeholt werden können, damit das Unternehmen auch etwas verdient. Durch den Relaunch mit Ruuky soll diese Zeit verlängert werden und neue Features wie beispielsweise Sparpläne sollen die Kunden länger halten. In Zukunft will die Neobank zudem Studienanfänger und Berufseinsteiger ansprechen. Die Expansion nach Österreich steht an, weitere Länder sollen folgen, was durch die Infrastruktur und Lizenz des belgischen E-Money-Instituts PPS problemlos möglich ist. Dafür werden derzeit allerdings noch Investoren gesucht, denn das Fintech schreibt noch keine schwarzen Zahlen. Bis das der Fall ist, sind weitere Finanzierungsrunden erforderlich, denn derzeit beschränken sich die Einnahmen auf die Gebühren von Mastercard oder Händlern bei Transaktionen.

Felicitas Schäfer

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