Regulierung der Interbankenentgelte

EU reguliert Kreditkartengebühren

Gebühren sinken bis zu 60 Prozent

Europäische Union
Die sogenannten Interbankenentgelte bezeichnen die Gebühren, die ein Händler an die Bank entrichten muss, wenn ein Kunde mit Kreditkarte bezahlt. Durch den EU-Beschluss werden diese Kreditkartengebühren auf 0,3 Prozent der Kaufsumme begrenzt. Bei Debitkarten sind es lediglich 0,2 Prozent. Werden die Kreditkartenumsätze von einem Firmenkonto ausgeglichen, gilt diese Regelung nicht.

Die durch Interbankenentgelte entstehenden Kosten schlagen die Händler in der Regel auf die Verkaufspreise auf. Deshalb vertreten mehrere EU-Politiker die Meinung, dass die Verbraucher durch die Deckelung der Gebühren mit sinkenden Preisen rechnen können. Viele Experten glauben jedoch daran, dass die Händler die sinkenden Kosten nicht unmittelbar an den Verbraucher weitergeben.

Die sinkenden Gebühren wirken sich für Verbraucher womöglich an anderer Stelle positiv aus: Durch die geringeren Kosten werden künftig vermutlich mehr Händler und Handelsketten die Zahlung per Kreditkarte in Deutschland unterstützen. Denn bis dato verlangten die Kreditkartenanbieter Visa und MasterCard in Deutschland die höchsten Gebühren im Vergleich zu anderen Ländern in der Europäischen Union. Alexander Kolb

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