Wachstum und Ziele von Lydia

Französisches Fintech-Startup Lydia wird zum Einhorn

Nach einer weiteren Finanzierungsrunde im Wert von 100 Millionen Dollar hat das französische Startup Lydia eine Bewertung von einer Milliarde Dollar und damit den Status eines Einhorns erreicht.

Französisches Fintech-Startup Lydia wird zum Einhorn
Französisches Fintech-Startup Lydia wird zum Einhorn © Lydia

Das Unternehmen plant, das Geld für die Einstellung neuer Mitarbeiter und die Expansion in andere europäische Länder zu verwenden.

Weitere Finanzierungsrunde

Nur wenige Wochen nach der Ankündigung des Aktien- und Kryptohandels gibt das französische Fintech-Startup bekannt, dass es eine weitere Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen hat. Mit den neuen Geldern erreicht Lydia den Einhorn-Status, was bedeutet, dass es derzeit mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet wird. Die 100 Millionen Dollar schwere C-Runde erfolgt fast ein Jahr nach der Finanzierungsrunde der Serie B in Höhe von 86 Millionen Dollar im Dezember 2020. Die Runde wurde von namhaften Investoren wie Tencent, Accel, Dragoneer und Echo Street angeführt.

Ziele von Lydia

Das in Paris ansässige Startup ist derzeit die am zweithäufigsten heruntergeladene Fintech-App in Frankreich und ermöglicht 5,5 Millionen Nutzern Bankgeschäfte zu tätigen, zu investieren und sich gegenseitig Geld zu schicken. Mit den neuen Geldern will das Unternehmen nun seine Präsenz in Europa ausbauen. Bis 2025 sollen insgesamt 10 Millionen Kunden an Bord sein. Die neuen finanziellen Mittel sollen auch für die Entwicklung neuer Kredit-und Anlageprodukte verwendet werden sowie für die Expansion nach Portugal und Spanien. Ein weiteres Ziel des Startups ist es, für Millennials und die Generation Z eine Superapp im Bereich Finanzen zu werden, denn bereits ein Drittel der Franzosen zwischen 18 und 35 Jahren besitzt ein Lydia-Konto. Seit der Gründung 2013 hat sich Lydia von einer P2P-Zahlungsapp zu einer vollständigen Banking-App mit Krediten, Einlagenkonten, Versicherungen und einer ganzen Reihe von Vermögensprodukten entwickelt. So erklärt Cyril Chiche, Mitbegründer und CEO von Lydia: „Die Superapp ist wirklich die Zukunft der Bankdienstleistungen, wie wir sie kennen. Die Bank-App hat sich zwar verbessert, aber sie hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht wirklich verändert. Apps sollten die ganze Komplexität [des Bankgeschäfts] abdecken.“

Um diese Ziele zu erreichen, will Lydia sein Team, das derzeit aus 160 Mitarbeitern besteht, im Laufe des nächsten Jahres verdoppeln. Des Weiteren plant das Startup im Jahr 2023 die Profitabilitätsschwelle zu erreichen und schwarze Zahlen zu schreiben.

Laetitia Schäfer

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