Bargeld am Automaten

Geldabheben immer teurer

Banken verlangen immer höhere Gebühren fürs "Fremdgehen"

Laut einer Studie der FMH Finanzberatung sind die Kosten für Bargeldabhebungen drastisch gestiegen. So ist es inzwischen keine Seltenheit mehr, dass für die Abhebung am Automaten an einer Fremdbank Gebühren von 7,50 Euro fällig werden. Allein im vergangenen Jahr erhöhten die Geldhäuser die Gebühren für Abhebungen an fremden Automaten um durchschnittlich 17 Prozent. Grund sind die Beträge, die sich die Banken untereinander in Rechnung stellen.

Um diese hohen Kosten zu umgehen gibt es nur wenige Möglichkeiten:
- Sie heben konsequent bei Ihrer Bank bzw. im Bankennetz* Geld ab
- Sie zahlen stets bargeldlos, was realistisch betrachtet kaum umzusetzen ist
- Sie suchen sich ein Produkt aus, bei dem die Bargeldabhebung - egal wo - kostenlos ist

Diese dritte Möglichkeit wird inzwischen von mehreren Banken angeboten. Allen voran die DKB-Bank mit dem DKB-Cash. Hier erhalten Sie neben einem Internet-Konto gleichzeitig eine Girocard (früher ec/Maestro-Karte) und eine Visa-Kreditkarte – alle dauerhaft kostenlos. Mit der Kreditkarte können Sie weltweit kostenlos Bargeld abheben. Die Girocard sollten Sie zum Geldabheben meiden, denn hier fallen sogar Gebühren von zehn Euro an! Ähnliche Produkte werden z.B. von der Advanzia Bank (kostenlose Bargeldabhebung weltweit mit der MasterCard Kreditkarte – Achtung: hohe Sollverzinsung bei säumiger Zahlung!) oder Barclays Bank (Barclaycard New Visa inkl. Girocard) angeboten.

Allerdings gibt es schon seit langer Zeit einen gerichtlichen Streit zwischen Direktbanken und Sparkassenverband mit der Folge, dass einige Sparkassen ihre Automaten für Visa-Kreditkarten der privaten Geldinstitute sperrten, bis hin zur Kündigung der Kooperation mit Visa. In dem so genannten Geldautomatenstreit ist noch kein finales Urteil gefällt worden. Wie auch immer die endgültige Rechtssprechung in diesem Fall sein wird, erreichen Sie die größtmögliche Flexibilität mit Produkten, die immer kostenlosen Bargeldbezug anbieten.

* Das mit ca. 25 000 größte Automatennetz stellen die Sparkassen, gefolgt von den Volks- und Raiffeisenbanken (ca. 18 000) sowie den Kooperationspools Cash Group von Deutsche Bank, Postbank, Commerzbank und HypoVereinsbank (ca. 7000) sowie dem Cash Pool der Sparda Banken, Santander Consumer Bank und Citibank (ca. 2500).

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