Kreditkarten

Handy als Kreditkarte

Nokia-Handys sollen bald zur Kreditkarte werden

Nokia will im Frühjahr 2010 unter dem Namen „Nokia Money“ schrittweise ein mobiles Zahlungssystem auf der Basis von Obopay, einem US-Provider mobiler Bezahlsysteme, einführen. Auf sämtlichen Handys wird das System vorinstalliert. Nokia verspricht eine leichte Handhabe: Transaktionen sollen per SMS oder in Form von Anrufen über alle Mobilfunknetzwerke hinweg und mit jedem Handyfabrikat getätigt werden können.

Mobile Bezahlsysteme bergen weltweit ein enormes Potenzial, gibt es doch weitaus mehr Mobiltelefone als Bankkonten. Sie müssen nur effizient und sicher sein. Genau hier liegt aber das Problem: Wenn jemand an der Kasse im Supermarkt auf eine SMS oder einen Anruf warten muss, ist das unbequem und macht keinen Spaß. Außerdem handelt er oder sie sich bei möglichen Verzögerungen garantiert den Ärger des nächsten Kunden hinter sich ein. Wenn das Handy als Kreditkarte dienen soll, muss durch reines „Vorzeigen“ des Handys an einem Terminal der korrekte Betrag gebongt werden. Ansonsten ist dieses Bezahlsystem nicht tragfähig und bietet keinen Vorteil gegenüber Bargeld, EC- oder Kreditkarten. Das bestätigen auch mehrere Feldsuche, beispielsweise in den Niederlanden.

Schon vor einem Jahr wollte Google zusammen mit dem Kreditkartenunternehmen VISA das Bezahlen per Handy ermöglichen. Dazu wollte man sich mit Nokia zu Gesprächen treffen. Jetzt sprechen nur noch die Köpfe aus Finnland vom mobilen Bezahlen. Vermutlich wird es in den kommenden Jahren mehrere mobile Bezahlsysteme geben – welches sich durchsetzt, bleibt offen.

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