Bankenwesen in Deutschland

Sparkassen setzen in 2016 auf die kontaktlose Girocard

Sparkassen wollen Vorreiter in Sachen kontaktloses Bezahlen werden.

Sparkassen Mobile Banking-App
• Girogo und kontaktlose Girocard sollen neben einander geführt werden und sich ergänzen
• In 2016 werden sieben Millionen kontaktlose Girokarten ausgegeben
• Langfristig wollen die Sparkassen auch das Bezahlen per Smartphone ermöglichen

Die Sparkassen fokussieren sich im neuen Jahr auf Mobile Payment. Dafür soll einerseits die Girogo, die aufladbare Bezahlkarte, gestärkt werden. Andererseits will die Sparkassen-Finanzgruppe langfristig die 45 Millionen Girokarten mit der Kontaktlos-Funktion ausstatten. Allein in 2016 werden sieben Millionen kontaktlose Girocards ausgegeben. Im Vergleich dazu planen die Volksbanken nur drei Millionen kontaktlose Karten.

Die beiden Bankprodukte Girogo und die kontaktlose Girokarte sollen dabei verschiedene Nutzungsfälle bedienen: Die Girogo soll für kleine Beträge bis 20 Euro, z.B. im Fußballstadion und bei anderen Events eingesetzt werden und die kontaktlose Sparkassen-Girokarte für Einkäufe ab 25 Euro, die dann mit der PIN bestätigt werden müssen.

Sparkassen planen das Bezahlen per Smartphone

Wichtiges Ziel der Sparkassen in 2016: Die Anzahl der Akzeptanzstellen für kontaktlose Zahlungen ausbauen. Davon verspricht sich die Finanzgruppe eine Steigerung der Attraktivität solcher Bezahlmethoden. Auf lange Sicht müsse auch das Zahlen per Smartphone ins Visier genommen werden. Bisher gibt es bereits die Sparkassen Mobile Banking-App, mit der die üblichen Bankgeschäfte, wie auch beim Online Banking, erledigt werden können.

Urszula Hulboj

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