Girokonto-Test

Stiftung Warentest prüft Girokonten

Ergebnisse nicht immer das Gelbe vom Ei.

Jüngst testete die Stiftung Warentest Girokonten. Ziel war es wohl, das günstigste Konto ohne zusätzliche Bedingungen zu finden. So heißt es im einleitenden Text „test.de zeigt den Weg zum kostenlosen Girokonto“. 17 kostenlose Konten stellt test.de vor.

Ein kostenloses Girokonto wird inzwischen von vielen Banken angeboten. Allerdings sind diese meistens an Bedingungen geknüpft wie regelmäßiger monatlicher Mindestgeldeingang, ein konstantes Mindestguthaben oder eine Mindestanzahl an Kontobewegungen. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, fallen Gebühren an. Die kostenlosen Girokonten ohne Bedingungen werden in der Regel von Online-Banken angeboten, die über kein kostenintensives Filialnetz wie Sparkassen oder Volks- und Raiffeisenbanken verfügen.

Test.de weist darauf hin, dass man bei der Wahl des Girokontos auf den Zugang zu Bargeld und die Kosten dafür sowie auf hohe Sollzinsen achten möge. Selbstständige und Arbeitslose hätten kaum eine Chance auf ein kostenloses Konto und kämen somit um Kontoführungsgebühren nicht herum, heißt es.

Liest man all diese Hinweise, so kann es eigentlich nur einen Testsieger geben. Doch das kostenlose Konto inkl. Girokarte (früher ec/Maestro-Karte) und VISA-Kreditkarte mit weltweit kostenlosem Bezug von Bargeld an jedem Geldautomaten mit VISA-Zeichen, einer geringen Sollverzinsung (7,9 %), einer Guthabenverzinsung von derzeit 2,55 % p.a., mit Zugang auch für Selbstständige, welches Kundigen sofort in den Sinn kommt, taucht in dem Test nicht auf. Ob es daran liegt, dass das Konto als Internetkonto und nicht als Girokonto bezeichnet wird? Oder haben die Tester es nicht entdeckt? Resümee: Man sollte nicht blind den Ergebnissen der Stiftung Warentest vertrauen.

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