Allensbach-Studie der Initiative Deutsche Zahlungssysteme

Studie: Das sind die Bezahltypen in Deutschland

Die Initiative Deutsche Zahlungssysteme führte im Juni 2020 eine Umfrage zu den Bezahltypen der Republik durch. Die Ergebnisse zeigen den Einsatz der Girocard und ihrer Weiterentwicklung wie kontaktloses Zahlen oder Zahlen per Smartphone.

Studie weist Bezahltypen in Deutschland aus
Studie weist Bezahltypen in Deutschland aus ©Allensbach/Initiative Deutsche Zahlungssysteme

Auch 2020 veröffentlich die Initiative Deutsche Zahlungssysteme die jährliche Studie zur Nutzung und Akzeptanz von bargeldlosen Bezahlverfahren. Im Juli 2020 wurden 1.237 Personen der Bundesrepublik ab 16 Jahren befragt.

Typ „Kartenzahler“

Hat der Kunde die Wahl entweder mit Girokarte oder Kreditkarte zu zahlen, ist nach wie vor die Girocard der Favorit. 65 Prozent der Deutschen wählen die Girocard vor der Kreditkarte (14 Prozent). Der typische Kartenzahler ist laut Statistik mittleren Alters (30 bis 44 Jahre), davon zahlen 49 Prozent generell am liebsten mit Karte.

Typ „Smartphone-Zahler“

41 Prozent der Kartenzahler können sich vorstellen, kontaktloses Bezahlen mit einer im Smartphone hinterlegten Girocard zu nutzen. Nur rund 13 Prozent haben es bereits ausprobiert. Allgemein ist der „Smartphone-Zahler“ tendenziell männlich zwischen 16 und 29 Jahren und begleicht vor allem Beträge unter 25 Euro mit dem Handy (86 Prozent). Generell können es sich 26 Prozent der Männer und 21 Prozent der Frauen vorstellen, mit dem Smartphone zu bezahlen.

Typ „Barzahler“

Kaum Veränderung ist bei der Bezahlung mit Bargeld vorhanden. Jede zweite Person aus Deutschland zahlt nach wie vor lieber in Bar (52 Prozent). Frauen bevorzugen mit 55 Prozent etwas häufiger Scheine und Münzen im Vergleich zu 49 Prozent der Männer. Der typische Barzahler ist um die 60 Jahre und älter.

Die Umfrageergebnisse decken zwar nicht alle Zahlungsmöglichkeiten und Bezahlmythen ab, dennoch zeigt die Studie, dass das Bezahlverhalten der Bevölkerung variiert. Der Trend hin zur Kartenzahlung ist vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie aber auch generell sichtbar. Das EHI Retail Institut gab in seiner neusten Studie bekannt, dass die Bezahlung mit Bargeld in 2020 1 Milliarde Transaktionen im Gesamtwert von 27,93 Mrd. Euro einbüßt.  Zahlungen mit Girocard steigen in 2020 von 33,6 auf 40,2 Prozent. Kreditkartenzahlungen erhöhen sich um 0,6 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent. Hierbei sind auch App-basierte mobile Zahlungen, z. B. via Apple Pay oder Google Pay, berücksichtigt. Etwas mehr als die Hälfte (55,9 Prozent) des Umsatzes im deutschen Einzelhandel wurden 2020 mit Karte getätigt. Nur noch 41,2 Prozent der Einkäufe wurden bar bezahlt.

Felicitas Schäfer

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