Bezahlen mit einer Swatch

SwatchPay: Neustart in Deutschland mit Commerzbank und VIMPay

SwatchPay startet hierzulande mit der Commerzbank und VIMPay neu durch. So bezahlen Commerzbank-Kunden jetzt mit ihrer analogen Swatch-Uhr mobil. Dabei handelt es sich um eine kontaktlose Bezahlfunktion auf NFC-Basis.

SwatchPay © VIMpay
SwatchPay © VIMpay

Die Commerzbank baut ihr Angebot an mobilen Bezahlverfahren weiter aus: Ab sofort zahlen Kunden mit diversen Modellen der Schweizer Kultuhren-Marke Swatch. Damit steht den Commerzbank-Kunden neben Apple Pay und Google Pay erstmals auch ein Bezahlverfahren über ein analoges Gerät zur Verfügung. Aber auch Nicht-Commerzbank-Kunden oder solche die keine Mastercard oder Visa der Bank besitzen verwenden SwatchPay - über VIMPay.

Bezahlen mit einem analogen Endgerät

Vor rund einem Jahr startete der Schweizer Uhrenhersteller Swatch in Deutschland mit seinem Paymentverfahren SwatchPay. Kooperiert hatte das Unternehmen damals mit Boon/Boon Planet, einer Firma aus dem Hause Wirecard. Nun brauchten die Schweizer einen neuen Partner und starten jetzt mit der Commerzbank und der Mobile-Payment-App VIMPay neu durch.

Bisher war eine Aktivierung in einem Swatch-Store erforderlich. Ab sofort bestellt der Kunde ein SwatchPay-Modell online und richtet die Uhr im selben Schritt ein. Dazu wird das Exemplar der Uhr bereits in einem System mit einer unverwechselbaren Nummer versehen und der Kunde gibt beim Kauf an, dass er den NFC-Chip nutzen will. Der Kunde meldet dann mit Hilfe einer entsprechenden Android-App das Gerät auf sich an und verknüpft dies mit seinem Konto. Die Commerzbank-Kunden hinterlegen dazu ihre Karte von Mastercard oder Visa in der SwatchPay-App als Zahlungsmittel. Besitzer einer Swatch, die nicht bei der Commerzbank sind, wird mit der Mobile-Payment-App VIMPay eine Lösung auf Basis einer virtuellen Debit-Mastercard an die Hand gegeben. Diese wird dann ebenfalls in der SwachtPay-App hinterlegt und lässt sich bankenunabhängig über jedes Girokonto aufladen sowie der gewünschte Betrag auf die virtuelle Debit-Mastercard übertragen – auf Wunsch auch in Echtzeit. Das funktioniert im Übrigen auch mit SwatchPay-fähigen Uhren, die bereits im Umlauf sind, erklärt Swatch auf Nachfrage.

Das Prinzip beim Bezahlen bleibt im Übrigen dasselbe: Das Zahlungsmittel tragen Sie direkt am Handgelenk, halten Sie die Uhr an das PoS-Terminal und warten Sie bis ein Signalton zu hören ist - schon ist die Zahlung erfolgt. Wie bei allen Mastercards ist ab 50 Euro zusätzlich die Eingabe der PIN am POS-Gerät erforderlich. Sollte die Uhr einmal verloren gehen, kann die hinterlegte Bezahlkarte mit einem Klick in der Swatch-Pay-App einfach gesperrt oder entfernt und auf die nächste Uhr umgeleitet werden.

Felicitas Schäfer

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