Datengesteuerte Finanzdienstleistungen

Visa übernimmt die Open-Banking-Plattform Tink

Visa gibt Ende Juni 2021 bekannt, die Open-Banking-Plattform Tink zu übernehmen. Diese ermöglicht die Entwicklung von maßgeschneiderten Finanzmanagement-Tools für Finanzinstitute, Fintechs und Händler.

Tink - Open-Bank-Plattform
Tink - Open-Bank-Plattform

Der Kreditkartenriese Visa gab kürzlich die Unterzeichnung einer endgültigen Vereinbarung zur Übernahme von Tink bekannt, einer europäischen Open-Bank-Plattform.

Visa übernimmt schwedisches Startup Tink

Tink, eine Open-Bank-Plattform, ermöglicht es Finanzinstituten, Fintechs und Händlern, maßgeschneiderte Finanzmanagement-Tools, -Produkte und -Dienstleistungen für europäische Verbraucher und Unternehmen auf der Basis ihrer Finanzdaten zu entwickeln. Nun wird das Fintech von Visa für einen Gesamtbetrag von insgesamt 1,8 Milliarden Euro übernommen. Tink behält seine Marke sowie sein derzeitiges Managementteam und der Hauptsitz wird in Stockholm, Schweden, bleiben. Die Übernahme soll dazu dienen, die Einführung von Open Banking in Europa zu beschleunigen, indem eine sichere, zuverlässige Plattform für Innovationen gewährleistet wird. Dadurch können Verbraucher ihre finanziellen Erfahrungen besser kontrollieren, einschließlich der Verwaltung ihres Geldes, ihrer Finanzdaten und ihrer finanziellen Ziele. Gleichzeitig erhalten große und kleine Unternehmen ein größeres und individuelleres Angebot an Tools, um digital und sicher zu agieren, sei es beim Abgleich von Kontoauszügen und Konten oder bei der Ermöglichung alternativer Finanzierungen. 

„Visa ist bestrebt, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um Innovationen zu fördern und Verbraucher zu stärken, um Europas Open-Banking-Ziele zu unterstützen“, sagte Al Kelly, CEO und Chairman von Visa. „Durch die Zusammenführung des Netzwerks von Visa und der Open-Banking-Fähigkeiten von Tink werden wir europäischen Verbrauchern und Unternehmen einen Mehrwert mit Tools bieten, die ihr Finanzleben einfacher, zuverlässiger und sicherer machen.“ 

Über Tink

Tink ist eine führende Open-Banking-Plattform in Europa, die es Banken, Fintechs und Startups ermöglicht, datengesteuerte Finanzdienstleistungen zu entwickeln. Über eine einzige API ermöglicht Tink Kunden den Zugriff auf aggregierte Finanzdaten, die Initiierung von Zahlungen, die Anreicherung von Transaktionen, die Überprüfung der Kontoinhaberschaft und den Aufbau persönlicher Finanzmanagement-Tools. Tink verbindet sich mit mehr als 3.400 Banken, die über 250 Millionen Bankkunden in ganz Europa erreichen. Tink wurde 2012 in Stockholm gegründet und betreut mit seinen 400 Mitarbeitern mehr als 300 Banken und Fintechs in 18 europäischen Märkten von Büros in 13 Ländern aus. 

Felicitas Schäfer

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