Datengesteuerte Finanzdienstleistungen

Visa schließt Übernahme von Tink ab

Visa gab am 10. März 2022 bekannt die Akquisition von Tink, einer Open-Banking-Plattform, die die Entwicklung von maßgeschneiderten Finanzmanagement-Tools für Finanzinstitute, Fintechs und Händler ermöglicht, erfolgreich abgeschlossen zu haben.

Tink - Open-Bank-Plattform
Tink - Open-Bank-Plattform © Tink

Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen soll Kunden dabei helfen, ihre finanziellen Angelegenheiten besser kontrollieren zu können sowie die Verwaltung ihres Geldes, ihrer Finanzdaten und ihrer finanziellen Ziele zu vereinfachen.

Visa übernimmt schwedisches Startup Tink

Tink, eine Open-Bank-Plattform, ermöglicht es Finanzinstituten, Fintechs und Händlern, maßgeschneiderte Finanzmanagement-Tools, -Produkte und -Dienstleistungen für europäische Verbraucher und Unternehmen auf der Basis ihrer Finanzdaten zu entwickeln. Nun wurde das Fintech von Visa für einen Gesamtbetrag von insgesamt 1,8 Milliarden Euro übernommen. Tink wird in Zukunft als eigenständige Tochtergesellschaft von Visa agieren und behält sienen Hauptsitz in Stockholm, Schweden. Der CEO und Mitbegründer von Tink, Daniel Kjellén und das bestehende Managementteam werden das Unternehmen weiterhin leiten. Die Übernahme soll dazu dienen, die Einführung von Open Banking in Europa zu beschleunigen, indem eine sichere, zuverlässige Plattform für Innovationen gewährleistet wird. Dadurch können Verbraucher ihre finanziellen Erfahrungen besser kontrollieren, einschließlich der Verwaltung ihres Geldes, ihrer Finanzdaten und ihrer finanziellen Ziele. Gleichzeitig erhalten große und kleine Unternehmen ein größeres und individuelleres Angebot an Tools, um digital und sicher zu agieren, sei es beim Abgleich von Kontoauszügen und Konten oder bei der Ermöglichung alternativer Finanzierungen. 

Jack Forestell, Chief Product Officer von Visa, kommentiert: "Offenheit und Innovation sind die beiden entscheidenden Elemente, die notwendig sind, um das Wachstum zukünftiger digitaler Finanzdienstleistungen zu fördern. Die Kombination der bewährten Infrastruktur von Visa und der nachhaltigen Investitionen in Ausfallsicherheit, Cybersicherheit und Betrugsprävention mit den APIs, der Technologie und den Kundenbeziehungen von Tink wird dazu beitragen, die Einführung von Open Banking auf der ganzen Welt zu beschleunigen, indem eine sichere, zuverlässige Plattform für Innovationen bereitgestellt wird."

Über Tink

Tink ist eine führende Open-Banking-Plattform in Europa, die es Banken, Fintechs und Startups ermöglicht, datengesteuerte Finanzdienstleistungen zu entwickeln. Über eine einzige API ermöglicht Tink Kunden den Zugriff auf aggregierte Finanzdaten, die Initiierung von Zahlungen, die Anreicherung von Transaktionen, die Überprüfung der Kontoinhaberschaft und den Aufbau persönlicher Finanzmanagement-Tools. Tink verbindet sich mit mehr als 3.400 Banken, die über 250 Millionen Bankkunden in ganz Europa erreichen. Tink wurde 2012 in Stockholm gegründet und betreut mit seinen 500 Mitarbeitern mehr als 300 Banken und Fintechs in 18 europäischen Märkten von Büros in 13 Ländern aus. 

Felicitas Schäfer

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