Happy Schenkcard

Kreditkarte statt Gutschein

Plastikgeld wird jetzt verschenkt

“Weihnachten bei Hoppenstedts“ – ein Klassiker von Loriot: Herr Hoppenstedt packt eine Krawatte nach der anderen aus und ist enttäuscht, während Kind „Dickie“ die Zunge in die Kamera streckt. Wem es an Einfallsreichtum fehlt, der soll nach Wunsch der Prepaid Services Company Ltd. keine Krawatten, sondern Kreditkarten verschenken.

Gutschein als Geschenk für jeden Anlass
Im Detail handelt es sich dabei um die „Happy Schenkcard“, eine Prepaid-Kreditkarte, die an Tankstellen in Österreich und Deutschland verkauft wird. Mit diesem Typ Kreditkarte des Systems MasterCard rückt sie noch ein Stück näher an Prepaid-Handykarten heran. Das Plastikgeld hat einen Gegenwert von 25, 50 oder 100 Euro und kann überall dort eingesetzt werden, wo MasterCard akzeptiert wird. Die Kreditkarte soll “ein Gutschein als Geschenk für jeden Anlass“ sein. Mit solch einer Karte kann der Beschenkte selbst sein Präsent kaufen und ist dabei nicht auf einen bestimmten Shop angewiesen, was durchaus Vorteile hat.

Für die Happy Schenkcard, die in den vier Vorlagen Schmetterling, Blume, Gitarre oder Boot - jeweils gefaltet als Euro-Schein – angeboten wird, fällt zzgl. zum Kartenwert eine einmalige Aktivierungsgebühr in Höhe von 4,99 Euro an. Wer allerdings Waren über 100 Euro einkaufen möchte, der muss passen – zumindest was Einkäufe im Internet angeht, da hier lediglich eine Kreditkartennummer angegeben werden kann.

Regional schwankende Dichte an Verkaufsstellen
Für Geschenke der exklusiveren Art lässt sich die Karte also nicht einsetzen. Und überhaupt fällt es schwer, diese Gutscheinkarte zu beziehen. Zwar gibt es knapp 400 Verkaufsstellen (allesamt Tankstellen) in Deutschland, doch in einer Stadt wie beispielsweise Berlin gibt es lediglich fünf Anbieter. Vier davon im östlichen und einen am westlichen Stadtrand. Das Stadtzentrum wird gemieden. Ohnehin ist auffällig, dass es immer weniger Verkaufsstellen für die Happy Schenkcard gibt, je weiter man in den Norden Deutschlands kommt.. Für Hamburg sind nur zwei Verkaufsstellen, in Bremen oder Kiel gar keine gelistet.

Es bleibt festzuhalten, dass der Beschenkte mit der Happy Schenkcard verhältnismäßig gut abschneidet, weil die Karte weltweit an 29 Millionen Orten akzeptiert wird. Der Schenkende muss sich keine Gedanken mehr über die Farbe der Krawatte oder Socken machen und der Beschenkte spart sich den Umtausch. Die Karte eignet sich jedoch nur für Geschenke bzw. Wareneinkäufe unter 100 Euro.

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