Schweizer Banken machen es richtig

Migros Bank bringt die frei zugängliche Bezahl-App "MobilePay P2P" raus

Über die Bezahl-App MobilePay P2P können Privatpersonen Geldbeträge per Smartphone verschicken. Mit diesem Angebot schließt sich die Migros Bank dem digitalen Finanzwandel in der Schweiz an.

Bezahl-App "MobilePay P2P" der Migros Bank
• Die Migros Bank berechnet keine Nutzungsgebühr für die mobile Bezahl-App
• MobilePay P2P ist eine vom Bankkonto unabhängige Lösung
• Migros Bank holt in der Schweiz auf

Die Züricher Migros Bank galt in der Schweiz bisher nicht als Vorreiterin in Sachen Finanztechnik. Nun aber versucht Migros aufzuholen und bringt eine Bezahl-App auf den Markt, die neben den eigenen Kunden auch von Nichtkunden genutzt werden kann. Wer die App nicht herunterladen möchte, kann auf die Internetseite zurückgreifen. Ob mobil oder stationär: Um zu überweisen, müssen lediglich der Name des Empfängers, die Mobilfunknummer und der Geldbetrag eingegeben werden. Die Nutzung der mobilen Dienste ist gebührenfrei.

Migros Bank entwickelt mit MobilePay P2P eine frei zugängliche Lösung

Bereits seit Juli 2014 bietet die Migros Bank ihren eigenen Kunden die Dienstleistung „Direktübertrag P2P“ an, um Transaktionen zwischen Privatpersonen komfortabler, schneller und vor allem mobil abzuwickeln. Exklusive Neuerung des Angebots war die Möglichkeit Geld auf Paypal-Konten zu überweisen und von Paypal-Konten zu erhalten. Transaktionen zwischen Migros-Bankkonten sind kostenfrei. Aber auch mit einem Paypal- oder Kreditkartenkonto können Nichtkunden den Dienst allein durch die Eingabe ihrer Emailadresse nutzen. Eine Registrierung in der App, auf der Internetseite oder bei der Migros Bank ist dann nicht mehr nötig, da Paypal bzw. die Kreditkarte als Referenz ausreicht. Allein hier berechnet die Migros Bank Fremdgebühren. Einzige Barriere: Um den ansonsten frei zugänglichen Dienst zu nutzen, ist derzeit eine schweizerische Mobilfunknummer nötig.

Migros Bank holt in der Schweiz auf

Die Migros Bank ist keine Einzelgängerin, wenn es um innovative Finanztechnik in der Schweiz geht. Bereits seit dem vergangenen Jahr bieten Banken wie die SIX Interbank, die Zürcher Kantonalbank (ZKB), PostFinance und UBS eigene mobile Bezahl-Apps an. Im nationalen Vergleich betrachtet, musste die Migros Bank aufholen, um im Bereich Mobile Payment nicht nachzuhängen. International gesehen, können besonders deutsche Banken viel von unseren Nachbarn und von der Migros Bank lernen, denn die Schweizer haben längst begriffen: Der Schlüssel zu erfolgreichen, mobilen Bankdienstleistungen ist der spürbare Mehrwert für Kunden.

Urszula Hulboj

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