Smartphone-Banking mit Vivid

Vivid Money: Neue Digitalbank auf dem Markt von N26, Revolut und Co.

Mit dem Berliner Unternehmen Vivid Money geht in Deutschland eine weitere mobile Finanzplattform an den Start. Alle Informationen über den neuen Wettbewerber finden Sie hier!

Vivid Money
Vivid Money (© Vivid Money GmbH)

Mit dem Berliner Unternehmen Vivid Money geht in Deutschland eine weitere mobile Finanzplattform an den Start. Das Start-up stellt offensichtlich einen ernstzunehmenden Wettbewerber für die derzeit herrschenden Smartphone-Banken dar.

Vivid Money: Überblick Produktangebot

Vivid Money bietet seinen Kunden ein mobiles Bankkonto in Kooperation mit der Solarisbank.
Das Girokonto ist in einer kostenfreien Standard-Variante sowie einer gebührenpflichtigen Prime-Version erhältlich. Das Produktangebot beinhaltet eine Debitkarte von Visa. Die Karte folgt dem Beispiel der Apple Card und trägt nur den Namen des Inhabers. Prüfziffer, Kartennummer oder Ablaufdatum sind auf dem Äußeren der Karte nicht zu finden.
Die Eröffnung des Bundles erfolgt innerhalb weniger Minuten über die eigene App. Die gesamte Verwaltung wird auf lange Sicht rein über das Smartphone gesteuert.
Neben der angekündigten Unterstützung von Apple Pay und Google Pay hält das Start-up eine Reihe moderner Funktionen bereit. Mit Hilfe der Money Pockets haben Sie etwa die Möglichkeit Unterkonten mit verschiedenen IBANs zu erstellen. Diese Funktion soll beim Sparen für unterschiedliche Ziele unterstützen. Ein weiterer nennenswerter Vorteil ist das angebotene Cashback-System. Zusätzlich plant Vivid Money ein Investmentprodukt. Genaue Informationen über die kostenlosen Anlagen in Aktien und ETFs sind derzeit allerdings noch nicht bekannt.

Überweisungen mit Vivid Pay

Seit der Einführung von Vivid Money in Deutschland stellt das Start-up nach und nach immer mehr Funktionen für das mobile Bankkonto zur Verfügung. Der neuste Service "Vivid Money" ermöglicht Nutzern kostenlose Überweisungen ohne die Eingabe einer IBAN. Das Geld kann dabei auch an Personen gesendet werden, die wiederum kein Vivid-Konto besitzen.
Für eine Überweisung benötigen Nutzer dementsprechend nur die Handynummer des gewünschten Empfängers. Im Anschluss generiert die Vivid-App einen individuellen Link, der einfach über andere Messenger-Dienste versendet werden kann. Der entsprechende Link bleibt 48 Stunden aktiviert, solange er nicht über die App wieder deaktiviert wird.
Im letzten Schritt öfffnet der Empfänger den generierten Link und gibt seine IBAN an. Als Alternative kann hier jedoch auch ein Vivid-Konto eröffnet werden. Der neue Service ist für Kunden von Vivid Money innerhalb der Euro-Zone kostenfrei. 

Konkurrenz für Digitalbanken

Das Berliner Start-up wurde von zwei ehemaligen Mitarbeitern der russischen Tinkoff Bank gegründet. Eine Expansion in weitere europäische Länder ist laut den Gründern bereits geplant.
Vivid vereint eine Reihe neuer und moderner Funktionen, welche denen der bestehenden Mitbewerber ähneln. So stellt das Banking-Produkt eine übersichtliche Verwaltung der Finanzen sowie das einfache Sparen und Anlegen in den Vordergrund. Unter anderem durch die Unterstützung von über 100 Währungen bricht Vivid nicht nur in den Markt klassischer Smartphone-Banken wie Revolut oder N26 ein, Multiwährungs-Anbieter wie TransferWise geraten ebenfalls unter Druck.

Sabrina Savelkouls

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