Online-Kaufabwicklung

Click-to-Pay: Mastercard macht PayPal Konkurrenz

In Zusammenarbeit mit Visa, Amercian Express und Discover kündigt Mastercard den Start eines neuen Online-Bezahldienstes an. Details und wichtige Informationen finden Sie hier!

Click-to-Pay
Click-to-Pay (© MasterCard)

In Zusammenarbeit mit Visa, Amercian Express und Discover kündigt Mastercard den Start eines neuen Online-Bezahldienstes an.
Die Wallet-Lösung soll ähnlich wie PayPal, Klarna und Co. eine vereinfachte Methode für Kartenzahlungen im Internet bieten.
Ab sofort können Verbraucher den neuen Dienst bei ausgewählten Händlern testen - vorerst allerdings nur in den USA.

Ziel und Funktion

Click-to-Pay strebt an, die Online-Kaufabwicklung sowohl für Händler als auch Nutzer einfach und sicher zu gestalten. Dabei sollen verschiedene Zahlungsmöglichkeiten in einer Methode gebündelt werden. Dem Nutzer wird dadurch, ähnlich wie bei PayPal, eine Bezahlung ohne vorherige Erstellung eines Kontos oder Ausfüllen eines Gastformulars ermöglicht.
Die Zahlungsabwicklung basiert auf dem neuen EMV-Standard für Secure Remote Commerce und stellt somit eine sehr sichere Bezahlmethode für alle Websites, mobilen Websites, Apps und verbundenen Geräten dar. 

Vorteile

Die Einführung der neuen Wallet-Lösung bietet beiden Seiten des Online-Einkaufs einige Vorteile.
Durch die Bündelung des derzeit sehr vielfältigen Angebots an Online-Bezahlverfahren, reduziert Click-to-Pay die Verwirrung der Nutzer und gibt ihnen eine einheitliche und sicherere Methode an die Hand. Da die Verbraucher sich einige Zeit mit dem Anlegen eines Kontos und der Eingabe ihrer Kreditkartendaten sparen, fällt das Absprungrisiko wesentlich geringer aus.
Des Weiteren erleichtert der Service für alle Online-Händler die Verwaltung der verschiedenen Zahlungsmethoden. Zudem schafft der Bezahldienst eine effizientere Kaufabwicklung durch die einfache Integration mehrerer Kartenmarken über ein Angebot. 

Über die Finanzdienstleister

  • Mastercard

    Mastercard ist eine der bekanntesten Gesellschaften für Zahlungskarten. Das Unternehmen agiert international und vergibt Lizenzen an Banken für die Ausgaben der eigenen Kredit- und EC-Karten. Neben VISA besitzt Mastercard die weltweit größte Akzeptanz. Heute ist die Zahlung an über 43 Millionen Akzeptanzstellen in mehr als 210 Ländern weltweit möglich.

  • VISA

    Visa selbst gibt keine Kreditkarten heraus, sondern stellt hauptsächlich Partnerbanken die eigenen Zahlungstechnologien zur Verfügung. Genaue Preise und Konditionen werden deshalb von der kartenausgebenden Partnerbank bestimmt. Das Unternehmen setzt vor allem auf Innovation. Aus diesem Grund kann Visa derzeit auch als führender Anbieter für digitales Bezahlen bezeichnet werden.

  • Amercian Express

    American Express ist ein weltweiter Anbieter von Zahlungskarten und weiteren Finanzdienstleistungen. Das breite Karten-Portfolie richtet sich an verschiedene Zielgruppen. Je höher die Preisklasse der Kreditkarte, desto mehr Zusatzleistungen und Versicherungen erwarten den Inhaber der Karte.

  • Discover

    Discover ist Herausgeber der Discover-Karte und einer der bekanntesten Zahlungsdienstleister. Allerdings beschränkt sich die Akzeptanz des Finanzangebots weitestgehend auf die USA. Dort zählt Discover jedoch zu den größten kartenausgebenden Unternehmen.

Sabrina Savelkouls

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