Per Smartphone im Geschäft bezahlen

Neues Kartenlesegerät von PayPal ist auf dem Markt

Ein Gerät – vielseitige Akzeptanz.

Kann PayPal sich bald auch im stationären Handel etablieren? Foto © PayPal
• Seit dem ersten Oktober ist das neue Kartenlesegerät von PayPal in den U.S.A. erhältlich
• Noch ist ungewiss, wann das Gerät in Deutschland eingeführt wird
• Mit nur einem Gerät können alle gängigen Bezahlmethoden akzeptiert werden

Das neue Kartenlesegerät von PayPal ermöglicht Händlern Zahlungen per Smartphone und Kreditkarte entgegen zu nehmen. Für Händler und für Kunden ist es gleichermaßen eine einfache und offene Anwendung. Einziger Nachteil: Die Kosten.

In den U.S.A. müssen Händler 149 Dollar (ca. 130 Euro) für das Gerät und 2,7 bis 3,5 Prozent Transaktionsgebühr – je nach Kartentyp – bezahlen. Darüber hinaus gibt es noch eine Bearbeitungsgebühr von 0,15 Dollar. Damit wäre das Gerät selbst und die Benutzung teurer als beispielsweise das Konkurrenzprodukt von iZettle. Umsatzabhängig bietet PayPal jedoch Rabatte für den Kauf des Gerätes. Wann das Kartenlesegerät in Deutschland verfügbar ist und wie viel es dann kosten wird, ist nicht bekannt.

Kartenlesegerät von PayPal ist ein Allrounder

Was den Preis zumindest rechtfertigt: Das Kartenlesegerät von PayPal ist ein echter Allrounder. Händler können Chip-Karten jeglicher Art einlesen, Karten über den Magnetstreifen akzeptieren und alle kontaktlosen Zahlungen (Kreditkarten und Smartphones) per NFC unterstützen. Inbegriffen sind die populären Anbieter mobiler Bezahlsysteme Apple Pay, Samsung Pay und Android Pay. Mit nur einem Gerät erhalten Händler somit eine Lösung, die alle Bezahlverfahren ermöglicht. Am wichtigsten wird in Zukunft jedoch die Unterstützung der NFC-Technik, ob nun für die Abwicklung von Mobile Payment mit Kreditkarte, der sogenannten kontaktlosen Kreditkarte, oder per Smartphone.

Das Kartenlesegerät von PayPal benötigt PayPal Here und ein Smartphone oder Tablet

Das neue Kartenlesegerät von PayPal wird über ein mobiles Device entweder mit Android (ab 4.0), iOS (ab 7.0) oder Windows (ab 8.1) bedient und verwaltet. Dafür bedarf es einer App, die im jeweiligen Store zur Verfügung gestellt wird. Über die App kann der gesamte Verkaufsverlauf und Umsatz überblickt und analysiert werden. Ein hilfreiches Tool vor allem für mittelständische Unternehmen. Genau diese könnten jedoch aufgrund der vergleichsweise hohen Anschaffungskosten des Kartenlesers eher andere Anbieter favorisieren.

Urszula Hulboj

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